Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer und Fußgänger

Veröffentlicht am 14.09.2019 in Kommunalpolitik

SPD-Fraktion stellt Antrag für Verbesserungsmaßnahmen „Am Dölhof“ und an der „Osnabrücker Straße“

Es ist eigentlich erfreulich: Infolge der Klimadiskussion und diverser Aktionen für mehr Bewegung nimmt der Radverkehr stetig zu. Doch Fahrradfahrer und Fußgänger leben bisweilen gefährlich. So ist die Zahl der 2018 in Deutschland im Straßenverkehr tödlich verunglückten Fahrradfahrer zum Vorjahr deutlich um 63 auf 445 Menschen (16,5 Prozent) angestiegen, darunter 21 Kinder. Insgesamt passierten 2018 sogar 96.337 Verkehrsunfälle mit Radfahrern auf deutschen Straßen. „In Anbetracht dieser Zahlen und mit Blick auf die Radfahrer und Fußgänger bei uns in der Gemeinde Westerkappeln müssen allen Verkehrsteilnehmern klare Regeln an die Hand gegeben werden“, fordert SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des Bau- und Tiefbauausschusses Winfried Raddatz. Deshalb hat die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Westerkappeln jetzt einen Antrag für Verbesserungsmaßnahmen insbesondere an den Straßen „Am Dölhof“ und an der „Osnabrücker Straße“ gestellt.

SPD Antrag          

Den zunehmenden Radverkehr sehe man nicht nur im Straßenverkehr, sondern bedauerlicherweise auch an den Unfallzahlen mit Beteiligung von Fahrrad- und Pedelecfahrern, die kontinuierlich steigen würden, wie Raddatz sagt. Dadurch komme es gewissermaßen zu einem „Kampf um Gehwege und Straßen“. Nachdem sich Raddatz und SPD-Ratsmitglied Andreas Weiss die Straßen in Westerkappeln per Fahrrad genau angeschaut haben, stellt Weiss fest: „Auf den Straßen Am Dölhof und Osnabrücker Straße als Hauptdurchgangsstraßen müssen die Radfahrer besonders geschützt werden.“ 

Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion jetzt beantragt, dass die Verwaltung in Absprache mit den Beteiligten entsprechende Maßnahmen treffen soll, die für die Nutzer der Rad-und Gehwege sowie der Straßen mehr Sicherheit gewährleisten sollen. Raddatz: „Dafür ist es erforderlich, dass den einzelnen Verkehrsteilnehmern klare Regeln an die Hand gegeben werden und der jeweilige Verkehrsraum klar und eindeutig gekennzeichnet wird.“ Das sei an vielen Stellen bislang nicht der Fall, wenn zum Beispiel plötzlich die Pflasterfarbe eines geteilten Fußgänger- und Radwegs von rot auf grau wechsele, ein erklärendes Schild aber nicht vorhanden sei, wieam Kreisel der „Mettinger Straße“/„Heerstraße“ und „Am Dölhof“.

Ein weiteres Beispiel sei die Querungssituation der Lindenstraße. Weiss: „Dort fehlt ein Hinweis, wie es für die Radfahrer weitergehen könnte. Die Fortführung des Radwegs oder dessen Ende ist nicht ausgeschildert.“ Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club fordere beim Ausbau der Radinfrastruktur ein besonderes Augenmerk auf Kreuzungen und Einmündungen zu legen. Raddatz: „Da sehen wir in Westerkappeln auch einige Stellen, die einer klaren Regelung bedürfen.“ 

 
 

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